Tumorerkrankungen

Patienten mit Tumorerkrankungen

Die Nachricht über eine bösartige Tumorerkrankung, die ein Patient erfährt, bedeutet erst einmal einen dramatischen und gravierenden Einschnitt ins bisherige Leben. In manchen Fällen sind Amputationen nicht zu vermeiden, um das bösartige Geschwür zu entfernen und Tochtergeschwülste oder ein Fortschreiten der Tumorausbreitung zu verhindern. Wenn alle Möglichkeiten der plastischen Chirurgie ausgeschöpft sind, eine Entfernung des Tumors ohne Gliedmaßenverlust nicht möglich ist und alle Alternativen keine Besserung der Krankheit ermöglichen, ist der Schritt zur Amputation unausweichlich.

Die Entscheidung zur Amputation kann aber nicht von den behandelnden Ärzten getroffen werden, sondern nur vom Patienten selbst. Deswegen berät das Behandlungsteam der Fachklinik Osterhofen Patienten über die Amputation selbst, über ihre Folgen sowie die Möglichkeiten der prothetischen Versorgung und gibt den Patienten die Gelegenheit, mit Gleichbetroffenen Gespräche zu führen. Das Behandlungsteam der Fachklinik Osterhofen bietet hier eine Beratung an, die dem Patienten seine Entscheidung ermöglicht oder erleichtert. In allen Fällen besteht Gelegenheit, vor einer Amputation mit Betroffenen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen, sich über die Prothesen zu informieren und sich ein Bild von der weiteren Entwicklung nach der Amputation zu machen.