Durchblutungsstörungen

Patienten mit Durchblutungsstörungen und damit verbundenen Risikofaktoren
(Bluthochdruck, Nikotin, Stress)

Hauptursachen für Amputationen sind in den hochentwickelten Industrieländern hoher Blutdruck, Rauchen und extreme berufliche und soziale Belastung, Verkalkungen und Veränderungen des arteriellen Blutgefäßsystems. Vor allen Dingen Amputationen an den Beinen sind in der Bundesrepublik Deutschland zu etwa 75 Prozent durch Durchblutungsstörungen verursacht.

Natürlich lassen sich manche Gesundheitsrisiken einfach durch Beseitigung ihrer Ursachen ausschalten. Nicht in allen Fällen ist dies jedoch möglich! So können manche berufliche Stresssituation, familiäre oder private Belastungen oder sonstige alltägliche Probleme nur individuell angegangen und nach und nach verändert werden. Unterstützend kann hier die Mithilfe unserer Psychologin wirken.
Andere Risikofaktoren für Durchblutungsstörungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und dergleichen sind heutzutage sehr gut medizinisch zu behandeln.

Schließlich müssen aber, auch wenn dies im Einzelfall manchmal schwer fällt, Strategien gefunden werden, die den kompletten Verzicht auf Zigaretten und sonstige schädigende Substanzen ermöglichen. Selbstverständlich lässt sich die Konzeption einer Fachklinik für Amputationsmedizin nicht damit vereinbaren, dass auf dem Klinikgelände oder gar in den Klinikräumen geraucht wird. Deswegen verfügt die Klinik auch nicht über Rauchräume, Raucherecken oder dergleichen. Im Eingangsbereich sind entsprechende Hinweisschilder zu finden, auf denen um Respekt vor unserer "Nichtraucheroase" gebeten wird.
So haben wir schon in vielen Fällen mitgeholfen, weitere Verschlechterungen der Durchblutung zu vermeiden und manches Bein zu erhalten.