Psychologie

Eine Amputation stellt den Patienten nicht nur vor Probleme bei der praktischen Bewältigung des Alltags. Auch die Art und Weise, wie er sich selbst und seine Umgebung wahrnimmt und erlebt, werden durch die Amputation nachhaltig beeinflusst. Sich in die veränderte Lebenssituation hineinzufinden, Selbstvertrauen und Lebensfreude wiederzugewinnen und aktiv am Leben teilzunehmen, dies sind die Ziele einer erfolgreich verlaufenden Krankheitsverarbeitung.
Fester Bestandteil des Osterhofener Behandlungskonzepts ist daher die psychologische Betreuung der Patienten, die im Rahmen von Einzelkontakten wie auch von Gruppengesprächen stattfindet. Gesprächsgegenstand sind nicht nur die im Zusammenhang mit der Amputation selbst auftretenden Probleme, sondern auch indirekt damit verbundene Themen. Es geht zum Beispiel um die Frage, wie sich ein günstiges Gesundheitsverhalten, das jetzt von ganz besonderer Wichtigkeit ist, im Alltag verwirklichen läßt. Darüber hinaus besteht Gelegenheit, über psychische Probleme zu sprechen, die unabhängig von der Amputation bestehen, und Lösungsmöglichkeiten dafür zu erörtern.

Zur psychologischen Betreuung gehören u.a.

  • Einzelgespräche
  • Gespräche mit Patientenangehörigen
  • Filmvorführungen und Gruppengespräche
  • Entspannungstraining nach Jacobson