Seelsorge
In den Ansatz einer ganzheitlichen Unterstützung der Patienten ist auch die Seelsorge eingebunden. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
Alle neuen Patienten werden bald nach der Anreise von den Klinikseelsorgern besucht. Bei diesem ersten Gespräch geht es darum, den Patienten näher kennen zu lernen, so dass er im weiteren Verlauf des Aufenthalts seinen individuellen Bedürfnissen entsprechend begleitet werden kann. Dabei sollen Räume geschaffen werden, in denen erzählt und geschwiegen, gelacht, geweint oder gebetet werden kann, je nachdem, was für die oder den einzelnen gerade wichtig ist.
Als Orte der Stille und des Gebets laden ein Kapellenraum im ersten Obergeschoss und eine Mariengrotte im Klinikpark ein. Der Gottesdienst an jedem Sonntagabend ist dabei ein Forum, in das all das, was in der vergangenen Woche geschehen ist und was die bevorstehende Woche bringen mag, einfließen kann. In den Sommermonaten finden die Gottesdienste einmal monatlich im Park statt.
Kleine Ausfahrten in die nahe Innenstadt oder Besorgungen gehören ebenso selbstverständlich zum seelsorglichen "Programm" wie Vermittlung von Unterkünften vor Ort für Angehörige und Freunde sowie Informationen über die Stadt und die nähere Umgebung.
Derzeit stehen ein Priester und eine Ordensfrau an fünf Tagen in der Woche als Ansprechpartner/in zur Verfügung.